Heilke Heller – Fotopostkarten mit Blumen & Natur
Heilke Heller, 1979 in Rostock geboren, ist Naturfotografin in Berlin und fotografiert die Natur-Kollektion des Kartenverlags Paruspaper. Typisch für ihre Blumenbilder ist das Spiel mit Schärfe und Unschärfe.
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Tulpenfreude – Postkarte von Heilke Heller
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Hahnenfußwiese – Postkarte von Heilke Heller
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Tränendes Herz – Postkarte von Heilke Heller
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Maiglöckchen – Postkarte von Heilke Heller
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Magnolienblüten – Postkarte von Heilke Heller
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Ringelblumenwiese – Postkarte von Heilke Heller
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Märzenbecher – Postkarte von Heilke Heller
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Heilke Heller Postkarten sind Fotopostkarten: Statt gemalter Motive zeigen sie Blumen, Wiesen und Wälder, so wie die Fotografin sie mit der Kamera eingefangen hat. Heilke Heller wurde 1979 in Rostock geboren, lebt seit 2003 in Berlin und fotografiert die Natur-Kollektion des Berliner Kartenverlags Paruspaper. Von ihr führe ich mehr als 50 Karten im Format 17,2 × 12,1 cm, also etwas größer als DIN A6. Den größten Teil machen Sommermotive aus, von Mohn und Margeriten bis zu Sonnenblumen und Hortensien. Dazu kommen Frühlingsblüher wie Tulpen und Krokus, Herbstbilder aus dem Buchenwald und für den Winter Christrosen, Schneeglöckchen und Raureif. Typisch für ihre Aufnahmen ist das Spiel mit Schärfe und Unschärfe: Eine Blüte steht klar im Bild, der Rest zerfließt zu weichen Farbflächen. Als Blumenpostkarten passen sie zu einem Gruß ohne besonderen Anlass, zum Geburtstag oder als ruhiges Jahreszeitenbild am Tisch.
Nah am Boden: so fotografiert Heilke Heller Blumen
Laut ihrem Porträt beim Verlag arbeitet Heller oft direkt am Boden und wartet auf helle, gleichmäßig bewölkte Tage oder auf das weiche Licht am Morgen und Abend. Auf Hummel besucht Margerite ist nur die eine Blüte mit der Hummel scharf, die übrigen Margeriten verschwimmen zu weißen Tupfen. Tulpenfreude arbeitet genauso mit rosa Tulpen, und bei Blauer Hortensienzauber füllen die Blüten einer Hortensie das ganze Bild bis zum Rand.
Ihre Motive sucht sie im Wald, in Parks und Gärten, am Feldrand und an der Küste. Die erste Kamera bekam sie mit sieben Jahren, später studierte sie in Greifswald Kunstgeschichte, Kommunikationswissenschaft und Germanistik und arbeitete ab 2005 bei der Bildagentur ullstein bild in der Fotolizenzierung.
Vom Mohnfeld bis zur Christrose: Fotopostkarten für jede Jahreszeit
Im Sommer leuchtet das Mohnfeld mit eingestreuten Kornblumen bis zum Horizont. Bei Lavendel mit Schnecke hängt ein kleines weißes Schneckenhaus an einer violetten Lavendelähre. Für den Herbst zeigt Herbst im Buchenwald orangefarbenen Laubboden zwischen hellen Stämmen.
Für den Winter gibt es Nahaufnahmen statt Schneelandschaften. Die Christrosen zeigen weiße Blüten mit gelben Staubgefäßen vor cremefarbenem Grund, andere Karten Zweige voller Eistropfen oder einen Adventstisch mit getrockneten Orangenscheiben, Zapfen und Zimtstangen auf Notenpapier. Nach Jahreszeit sortiert stehen die Karten bei den Postkarten Sommer und den Postkarten Winter.
Fotografie am Jahreszeitentisch und Naturtisch
Am Jahreszeitentisch, den manche auch Naturtisch nennen, bilden die Fotos einen Gegenpol zu gemalten Karten und Filzfiguren. Eine Blütenkarte neben einem Zweig aus dem eigenen Garten lädt Kinder zum Vergleichen ein, etwa wo die Staubgefäße sitzen und wie sich das Blatt anfühlt. Weil die Karten etwas größer sind als DIN A6, lohnt sich vor dem Kauf eines Rahmens ein Blick auf die Maße. Zum Aufstellen ohne Rahmen gibt es Ständer bei den Postkartenhaltern.
Wer Blumen lieber gemalt mag, findet bei Mili Weber Enzian und Wildrosen als Aquarell, bevölkert von kleinen Blumenkindern.
Häufige Fragen zu den Fotopostkarten von Heilke Heller
Warum sind die Heilke-Heller-Karten größer als andere Postkarten?
Paruspaper bringt die Fotopostkarten im Format 17,2 × 12,1 cm heraus, eine DIN-A6-Karte misst dagegen 14,8 × 10,5 cm. Für den Versand reicht trotzdem das normale Postkartenporto, denn die Deutsche Post nimmt Postkarten bis 23,5 × 12,5 cm an. In kleine Bilderrahmen für DIN A6 passen sie allerdings nicht.
Wer steht hinter dem Kartenverlag Paruspaper?
Paruspaper ist ein Berliner Kartenverlag, dessen Idee 2010 entstand, unter anderem aus Heilke Hellers Wunsch, selbst Einfluss auf die Veröffentlichung ihrer Fotos und auf die Qualität der Karten zu nehmen. In der heutigen Form gibt es Paruspaper seit 2014, produziert wird laut Verlag in Deutschland. Alle Motive der Natur-Kollektion stammen von ihr.
Sind die Blumen auf den Karten fotografiert oder gemalt?
Alle Motive von Heilke Heller sind Fotografien echter Pflanzen und Landschaften, keine Illustrationen. Das unterscheidet sie von den meisten anderen Karten in meinem Sortiment, die nach Aquarellen, Zeichnungen oder Wollbildern gedruckt sind. Gemalte Blumenmotive gibt es in großer Zahl bei den Postkarten Frühling.